• Nancy Langnickel

Die erste „taz“-Ausgabe im neuen Verlagshaus

Unzählige blaue Umzugskisten und Grünpflanzen fanden in den letzten Wochen ihren Weg vom bisherigen taz-Standort an der Rudi-Dutschke-Straße in das neue Haus an der Friedrichstraße 20-22. Damit sind die Zeiten, in denen man "den echten oder stilisierten Erzfeind Springer von der taz-Dachterrasse direkt vor Augen hatte", wie es taz-Redakteur Stefan Alberti auf der taz-Website formuliert, endgültig vorbei.


Nach zwei Jahren Bauzeit vereint das neue Verlagsgebäude wieder alle Abteilungen unter einem Dach. Am alten Standort musste die taz zusätzliche Büroflächen in einem benachbarten Gebäude anmieten und auch dies brachte nur bedingt Entlastung. Die Räume „platzen aus allen Nähten“, wie es taz-Chefredakteur Georg Löwisch ausdrückte.


Der Neubau hat sieben Geschosse plus einen Technikaufbau und stammt aus der Feder des Züricher Architekturbüros E2A. Die Fußbodenoberkante des obersten Geschosses liegt bei 21,96 Metern. Daher konnte das Gebäude noch im Rahmen der Regelbau-Bestimmungen realisiert werden. Das Besondere: Die rautenförmige Fachwerkstruktur aus Stahl spannt sich wie ein Netz um den Bau und schafft kleine Austritte. Auch die Fluchtwege verlegten E2A nach außen. Dadurch wird im Inneren viel Platz gewonnen. Die Glasfassade strahlt Offenheit aus.


In den Obergeschossen verteilen sich Büros, Konferenzräume, Veranstaltungsbereiche und ein Café. Eine architektonische Besonderheit ist das Treppenhaus, das vollständig verglast ist und von der Friedrichstraße aus Einblick in das Gebäude bietet. Die Architekten bezeichnen sie als „vertikale Fußgängerzone des Hauses“. Die Zwischenpodeste bieten Raum, sich zu begegnen und auszutauschen.


Das Team von hhpberlin hat das Brandschutzkonzept erstellt und im Rahmen der Ausführungsplanung beraten. Darüber hinaus haben wir sowohl Flucht- und Rettungspläne, Feuerwehrpläne als auch die Brandschutzordnung erstellt.

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