25 Jahre Freiwillige Feuerwehr

Mit neun Jahren schnupperte er das erste Mal Feuerwehrluft bei der “Arbeitsgemeinschaft junger Brandschutzhelfer”. Nach der Wende trat er in die Freiwillige Feuerwehr ein, jetzt feiert er “Silberhochzeit”: hhpberlin-Geschäftsführer Stefan Truthän erhielt das Feuerwehr- und Katastrophenschutz-Ehrenzeichen für 25 Jahre ehrenamtliches Engagement. Innen-Staatssekretär Torsten Akmann verlieh die Auszeichnungen im Bärensaal des Alten Stadthauses in Berlin im Beisein von Landesbranddirektor Dr. Karsten Homrighausen und seines Ständigen Vertreters Karsten Göwecke.


DDR- und Wendezeit 


Noch zu DDR-Zeiten begann Stefan Truthäns Feuerwehr-Geschichte. Fünf Jahre lang wirkte er bei der “Arbeitsgemeinschaft junger Brandschutzhelfer” in der Südthüringer Gemeinde Judenbach mit. Nach der Wende wollte er sich ganz auf sein Abitur konzentrieren, doch bei der Feuerwehr wurden Helfer gesucht. Sein Zwillingsbruder überredete ihn, wieder mitzumachen und Stefan Truthän überlegte nicht lange. “In die Zeit nach der Wende fielen die Beschaffung neuer Fahrzeuge und der Bau eines Feuerwehrgerätehauses. In dieser Phase bin ich schnell in die Rolle des Verantwortlichen gekommen, habe den Verein und die Feuerwehr mit aufgebaut und wurde schließlich als stellvertretender Wehrleiter gewählt”, so Truthän.


Vieles hat er erlebt in diesen Jahren. Besonders prägend waren mehrere aufeinanderfolgende Brände, die ein Brandstifter aus den eigenen Reihen in Judenbach gelegt hatte. Eine harte Bewährungsprobe für die Gemeinschaft, wie sich Stefan Truthän erinnert: “Er war einer unserer Feuerwehr-Kameraden und hat die Brände, die er selbst gelegt hatte, auch mitgelöscht. Diese Geschichte hat die Feuerwehr und das Dorf im Gefüge eine Zeit lang ans Limit geführt.”


FFF – Freiwillige Feuerwehr Friedrichshain