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Rettungswege in ausgedehnten Gebäuden: Entwicklung einer BIM-Lösung zur digitalen Nachweisführung

Rettungswege in ausgedehnten Gebäuden: Entwicklung einer BIM-Lösung zur digitalen Nachweisführung

Christian Flache

Masterarbeit

2022

Download (soweit verfügbar)

Brandschutz-Regeln werden bereits im knapp 4.000 Jahre alten Codex Hammurabi gesehen.
Der Text stammt von steinernen Stelen aus dem damaligen Babylonien. Im Laufe der
Geschichte entstanden weitere Vorgaben, so auch im antiken Rom. Später entwickelten
sie sich, gerade vor dem Eindruck großer Brandkatastrophen, im Mittelalter weiter. (vgl.
Werner, 2004, S. 4 f.) Bis heute wurden und werden die Regeln fortgeschrieben.
Im vorbeugenden Brandschutz ist es tagtäglich eine wichtige Aufgabe Gebäude oder
Gebäudeentwürfe auf ihre Konformität mit diesen an sie gestellten Anforderungen zu
prüfen. Insbesondere im Brandschutz ergeben sich Vorgaben heute aus einer Vielzahl
verschiedener Rechtsnormen und weiterer Beurteilungsgrundlagen. Viele der zentralen
Anforderungen beziehen sich dabei auf Rettungswege.
Gleichzeitig ist in der Bauwirtschaft Building Information Modeling (BIM) mit seinen
Methodiken und Zukunftsmöglichkeiten zurzeit in aller Munde. BIM wird als „das nächste
Big Thing des Bauwesens“ (Kitzlinger u. a., 2020, S. 11) wahrgenommen. Auch für die
Brandschutz-Fachplanung eröffnen sich hier viele neue Möglichkeiten.
Die vorliegende Masterarbeit soll am Beispiel von Anforderungen an Rettungswege
Potenziale für eine BIM-gestützte Brandschutz-Fachplanung aufzeigen. Hierzu wird mit
der Software-Umgebung von der Firma Autodesk ein eigenes Tool entwickelt. Genutzt
wird der BIM-Editor Revit und die visuelle Programmierumgebung Dynamo.

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