Anwendbarkeit vom Massivholzbau im Kontext des Brandschutzes von Wohngebäuden

Anwendbarkeit vom Massivholzbau im Kontext des Brandschutzes von Wohngebäuden

Vincent Böhm

Einleitung aus Bachelorarbeit

2019

Januar

In der heutigen Zeit zieht es die Menschen in die Städte. Daraus entsteht ein unglei-ches Verhältnis des Wohnungsangebotes und der Nachfrage von Wohnraum. Vor die-sem Hintergrund wird der Bedarf an bezahlbaren Wohnungen immer größer und damitsteigt die urbane Nachverdichtung. Dies geschieht durch den Bau von immer höherenGebäuden auf einer möglichst geringen Grundstücksfläche. Auch die Ausbildung bzw. Er-stellung von Staffelgeschossen auf Bestandsgebäuden ist dabei eine denkbare Methode.Unter Hinzunahme des Faktors der Nachhaltigkeit in der Baubranche sowie Belange derStatik beim Bauen auf dem Bestand wird schnell deutlich, dass die Möglichkeiten desHolzbaues beide Erwartungen erfüllen. Zu den Vorteilen der Holzbauvariationen zählen dasEigengewicht der Konstruktion, das einfache Aufstellen und die Nachhaltigkeit durch die Ver-wendung von nachwachsenden Rohstoffen. Das grundsätzliche Problem stellt die gesetzlicheZulässigkeit und damit die Genehmigungsfähigkeit dar. Da das aktuelle Baurecht nur unterspeziellen Bedingungen brennbare Bauprodukte für Gebäude mit einer Fußbodenoberkanteüber 12 und bis zu 22 m (Gebäudeklasse 5) zulässt. Die Höhe der Fußbodenoberkante wirdim Sinne des § 2 Absatz drei /HBauO/ verstanden [1, S.6].Die benannten Faktoren der Nachhaltigkeit, der statischen Anforderungen an tragende undaussteifende Bauteile und der gesetzlichen Rahmenbedingungen werden in Zusammenhanggebracht und geben damit einen umfassenden Überblick darüber, wie die Fragestellung dieserBachelorthesis entstanden ist.

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